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Bevölkerung

Seit der Ansiedlung der ersten Menschen in Mittel- und Nordjütland war die Bevölkerung natürlich von den von der Natur gegebenen Ressourcen abhängig. Besonders für den nordjütischen Teil der Bevölkerung war das Meer von entscheidender Bedeutung.

So lange Menschen an den Küsten Nordjütlands gelebt haben, haben sie sich das Fischvorkommen zunutze gemacht, nicht allein zur eigenen Ernährung, sondern auch zu Handelszwecken. Innerhalb der letzten 100 Jahre hat das Meer jedoch auch für ein ganz anderes Gewerbe Bedeutung erlangt, nämlich für den Tourismus, und Nordjütland ist heutzutage Dänemarks wichtigstes Touristengebiet außerhalb Kopenhagens.

Gågade i Aalborg
Fiskekutter på Thorup Strand
In der Region spielen Fischerei und Landwirtschaft heutzutage jedoch kraft der industriellen Entwicklung sowie der Entwicklung innerhalb der Dienstleistungs-gewerbe lediglich eine kleinere Rolle.

Religion

Die offizielle Religion Dänemarks ist der Protestantismus. Der evangelisch-lutherische Glaube wurde in Dänemark bei der Reformation im Jahr 1536 eingeführt.

Sprache

Die offizielle Sprache Dänemarks ist Dänisch, und diese Sprache gehört dem germanischen Sprachstamm an. Auch im nördlichen Teil Schleswig-Holsteins wird Dänisch gesprochen. Außerdem sprechen viele Dänen Englisch, und ein Teil beherrscht auch die deutsche Sprache.
Darüber hinaus ist Dänemark trotz der verhältnismäßig kleinen geographischen Ausmaße durch viele örtliche Dialekte gekennzeichnet. Die Ausbreitung dieser Dialekte ist allerdings in steigendem Maße rückläufig, aber in der nordjütischen Region werden Ihnen noch immer Menschen begegnen, die ihre Mundart beherrschen.

Ein Beispiel hierfür ist das "Vendelbomål" (der Dialekt der Bewohner von Vendsyssel), das u. a. vom Entertainer Niels Hausgaard gesprochen wird, der aus dem westlichen Teil Vendsyssels stammt. Der in Mitteljütland beheimatete Dichter und Verfasser Steen Steensen Blicher schrieb im 19. Jahrhundert viele seiner Werke im Dialekt dieser Gegend.
Lindholm Høje
Vikingeborgen Fyrkat

Die ersten Menchen in der Region


Die Bevölkerung ganz Europas nördlich der Alpen ist vom Süden her eingewandert. Dank reichhaltiger Funde archäologischer Ausgrabungen wissen wir, dass die ersten Menschen ab dem Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren in das Landgebiet einwanderten, das heute Dänemark ausmacht. Die ersten Spuren von Menschen in Nordjütland treten direkt nach dem Schmelzen des Eises auf. Aus dieser Zeit bis hin zur Wikingerzeit gibt es in dieser Region zahlreiche Spuren.

Hvolris Jernalderlandsby (Eisenzeitdorf) nördlich von Viborg ist ein gutes Beispiel: Hier gibt es Überreste von Gräbern aus der Steinzeit, von den Opfergebräuchen der Bronzezeit sowie von der Kochkunst des Mittelalters. Auf Lindholm Høje nördlich des Limfjords sind Spuren aus der Eisenzeit und aus der Wikingerzeit ersichtlich, und auf Fyrkat sind die Überreste von einer der vier Ringburgen zu besichtigen, die unter Harald Blåtand errichtet wurden, aller Wahrscheinlichkeit nach, um die Macht des Königs zu befestigen und sichtbar werden zu lassen. Viele andere Sehenswürdigkeiten sind in diesem Zusammenhang erwähnenswert und aus dieser Homepage ersichtlich.

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