Geschichte Das Wort SPA kommt aus dem Lateinischen (salus per aqua) und bedeutet Gesundheit durch Wasser. Wasser ist sowohl die Verpackung als auch der Inhalt des Spa-Erlebnisses, also kein SPA ohne Wasser.
In der Römerzeit wurden Kurorte mit Thermalbäder aus heißen Quellen gebaut. Diese römischen Bäder waren prachtvoll, da die Kaiser gerne Luxus und Größe demonstrieren wollten. Die Römer lebten ein Leben in Genuss und Überfluss. Man nimmt an, dass die römischen Thermalbäder zwischen den Kriegszügen als Wohnorte genutzt wurden. 1326 wurde in Belgien ein Kurort gegründet, der den Namen SPA erhielt. Im 18. Jahrhundert gehörte er zu den am häufigsten frequentierten. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten strömten herbei, um in den heilkräftigen Bädern zu baden und von ihren Krankheiten geheilt zu werden.
In den achtziger Jahren des 20. Jahrhundert wuchs in den USA das Interesse am Körper und seinem Gleichgewicht und es breitete sich später nach Europa aus. Mit dem Interesse wurde in den USA ein neues Konzept entwickelt, das man SPA nannte. Das Ziel des SPA-Konzeptes war und ist Gesundheit und größeres Wohlbefinden, ein frischeres Leben, weniger Stress, mehr Energie und ein besseres Gleichgewicht.
Die vier Grundsteine Gedeihen und Wohlbefinden erfordern ein ausgewogenes Leben. Da unsere Bedürfnisse von Person zu Person verschieden sind, gibt es kein fertiges Rezept für ein ausgewogenes Leben. Aber im Spa-Konzept finden sich vier grundlegende Ecksteine, die einen Blick auf die Ganzheit bedeuten, wenn es um Körper und Seele geht, und die auf unser Wohlbefinden einwirken. Die vier Ecksteine sind:

- Gesundes Essen
- Physisches Training
- Mentale Entspannung
- Gute Gesichts- und Körperpflege
Diese vier Grundsteine müssen auf deutliche und lebendige Weise zusammenarbeiten, damit SPA eine holistische Funktion haben kann. Aber es gibt Unterschiede, was für den Einzelnen wirkt und wie viel von den einzelnen Teilen erforderlich ist, um Ausgewogenheit zu schaffen oder zu bewahren. Und bei Wellness geht es um das gute Leben, nicht darum, den Zeigefinger zu heben.